Literatur

Was bedeutet „Literaturkurs“ an der Hellweg-Schule?

 „Literatur“ als Fach bedeutet

  • Projekt- und Teamarbeit
  • Theorie und Analyse
  • Diskussion
  • Präsentation eigener Werke.

Und verlangt (und fördert) als „Videowerkstatt“

  • Engagement und Ausdauer
  • Fähigkeit zur Teamarbeit
  • Bereitschaft, sich mit einfacher Video-Technik auseinander zu setzen
  • Offenheit für Neues und Toleranz gegenüber Anderen
  • Kreativität, Ausdauer und Flexibilität.
Die SchülerInnen arbeiten teils in gewohnter Kurszusammensetzung (Theorie, Anleitungen, Diskussionen), teils in Kleingruppen (Videoprojekte). Zum Teil ist die Arbeitszeit genau vorgegeben, z.T. können sie sich selbst organisieren. Pro Woche sind im Schnitt 3 Unterrichtsstunden plus HA anzusetzen.
Vom Anfang  zum Ende des Schuljahres gibt es eine Steigerung der Anforderungen von leichten Anfangsübungen zu komplexeren Kurzfilmen.
Die Ausrüstung ist in unserer Schule vorhanden; es können (und sollten) auch private Möglichkeiten genutzt werden.

Was sagt das Curriculum dazu?

Literaturkurse werden als „Werkstatt“ durchgeführt.
D.h. die SchülerInnen arbeiten über ein Schuljahr (oft in kleineren Gruppen) an Projekten. Es wird erdacht und erprobt, diskutiert und geplant, produziert und reflektiert. Das geschieht manchmal spielerisch, aber immer ernsthaft: Wer eine gute Note will, muss sich auch hier in der mündlichen Beteiligung, aber auch im praktischen Tun engagieren.
Es kommt vor, dass die SchülerInnen dafür mal weniger, mal länger als die vorgesehene Unterrichtszeit benötigen. (Am Nachmittag sind wir flexibel.) Die Ergebnisse sollen einer (kleinen) Öffentlichkeit vorgeführt werden.
 „Werkstätten“ können sein:
  • ENTWEDER etwas schreiben (z.B.  eine Kurzgeschichte oder auch gemeinsam ein Buch)
  • ODER  ein Theaterstück (oder Musical oder Kabaret) entwickeln
  • ODER mit Medien arbeiten: Videofilme drehen (oder auch Fotos gestalten; auch Multimediaprojekte sind denkbar).
An der Hellweg-Schule werden in der Regel und seit über 20 Jahren mit Erfolg Videowerkstätten durchgeführt.

Literaturkurs  heißt nicht Deutschunterricht.

Es sollen Texte benutzt und verändert werden, um selbst etwas zu schaffen. Solche „Texte“ als Grundlagen können auch z.B. Filme sein, oder Fotos oder etwas selbst Ausgedachtes. Auf jeden Fall soll es mal ein „anderer“ Unterricht sein, sagen die Richtlinien. (Deswegen sollen auch nicht nur DeutschlehrerInnen eingesetzt werden.)