Erasmus+Projekt an der Hellweg-Schule – Klappe die Zweite

Wir, als bereits erprobte und erfahrene Erasmus+ Schule, haben uns im vergangenen Jahr erneut um ein weiteres Erasmus+ Projekt beworben – und das erfolgreich. Das Jahrgangsstufen-übergreifende und auf zwei Jahre angelegte Projekt mit dem Titel Get ready for take-off – Next stop: Europe legt neben der Stärkung unseres Europaprofils und als Ergänzung zu einem bereits bestehendem Erasmus+ Projekt seinen Fokus auf Europa als gemeinsame Wirtschafts- und Beschäftigungsmetropole.  Wir sehen Europa hier ganz klar als Chance und wünschen uns, auch unsere Schülerinnen und Schüler für diese Sichtweise gewinnen zu können!

Zur Umsetzung dieses Projekt konnten wir die griechische First High School of Piefka gewinnen. Die Schule aus Thessaloniki, die wir bereits durch eine Austauscherfahrung kennen und schätzen gelernt haben, zeigte sich sofort begeistert von der Projektidee und war im Nu voller Tatendrang, sich an die gemeinsame Konzeption des Projekts zu machen. So konnten wir im steten, meist digitalen Austausch ein Grundgerüst mit konkreten Vorhaben und Zielen konzipieren, das auch die EU bei Antragsstellung überzeugte, sodass diese uns ihre finanzielle Unterstützung im Rahmen eines Erasmus+ Projektes zusagte und wir uns als Hellweg-Schule nun über eine offizielle, zweite Erasmus+ Partnerschaft freuen können.

Über die gesamte Projektdauer hinweg ist das Ziel unseres Projektes, die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für das Studieren, das Arbeiten oder Kooperieren mit Partnerländern in der EU zu sensibilisieren, zu informieren und zu begeistern. In einzelnen Etappen sollen die Teilnehmenden so zunächst mehr über sich selbst und ihre Interessen, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Stärken, Vorbehalte und Befürchtungen herausfinden. Daran anschließend werden wir im Austausch mit unseren griechischen Freunden Fragen beleuchten, die uns eine Antwort darauf geben sollen, wie gleich und/oder wie verschieden eigentlich die Art des Lebens und die Welt des Arbeitens in unseren beiden Ländern sind. In unseren über den Gesamtzeitraum des Projektes viermalig stattfindenden persönlichen Treffen, sowohl in Wattenscheid als auch in Thessaloniki, sollen vor allem praktische Erfahrungen gesammelt werden. Rollenspiele und Simulationen sollen Besuche in Betrieben vor Ort dabei sinnvoll ergänzen. Aber ganz klar ist auch: Natürlich werden wir auch mehr über die jeweiligen Städte, Kultur, Geschichte und das Schulleben der jeweilig Anderen erfahren.

Die Gruppe für den Startschuss des Projekts ist bereits gecastet und aktiv. Leider ist das erste persönliches Kennenlernen, das für Ende Mai diesen Jahres fest geplant und voller Vorfreude erwartet wurde, dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das Treffen wird baldmöglichst nachgeholt und die gemeinsame Arbeit kann dank digitaler Kommunikationsmedien dennoch weitergehen!

Die Ergebnisse der ersten Projektetappe werden die Teilnehmenden in einer Art Portfolio sammeln und wie einen Staffelstab an die nächste Teilnehmergruppe weiterreichen. Wir werden die Schulgemeinde über unsere Erfahrungen natürlich auf dem Laufenden halten!

Nun hoffen wir, dass wir ganz bald zu unserem take-off kommen.

David Lendzian